psychotherapie

„Je mehr wir uns erlauben, voll und ganz zu erfahren, wer wir sind, umso größer die Möglichkeit einer Veränderung.“ – Laurence Heller / Aline Lapierre



Wenn das Leben im Fluss ist, gibt es keine Frage. Aber was sich uns zuweilen als Schwierigkeit oder leidvolle Erfahrung scheinbar in den Weg stellt, kann sich oftmals als genau das Tor zeigen, das uns eine Möglichkeit öffnet: dem zu begegnen, was bisher nicht kontaktierbar war und was heute sprechen will.


Das bedeutet nicht, dass es angenehm ist, sich diesen Dingen zu widmen. Aber es öffnet die Möglichkeit, dass wir zu ihnen Kontakt aufnehmen, sie integrieren und darüber wieder zu mehr Verbundenheit in uns finden. Dann werden neue Lebensbewegungen und Wachstum möglich.


Für diese Wege ist oftmals eine eingestimmte Begleitung und einen behutsamer, wertschätzender Kontakt wichtig, in dem diese Dinge in der therapeutischen Beziehung auftauchen dürfen. Oft braucht es in der Therapie nicht einmal die ganze Geschichte der Vergangenheit, sondern meist zeigt sich schon im Hier und Jetzt, was das „Thema“ ist. Mit achtsamer Präsenz können wir dieses dann gemeinsam kontaktieren.



Melden Sie sich gerne bei Interesse oder Fragen und auch dann, wenn Sie die Zeit bis zu einem von der Krankenkasse bezahlten Therapieplatz überbrücken möchten.





Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers, die eine Säule meiner therapeutischen Arbeit bildet, ist eine nicht direktive und nicht invasive Form der Begleitung. Sie beruht auf einem wertschätzenden, authentischen und mitfühlenden therapeutischen Kontakt und bietet durch präzises Zuhören und Spiegeln eine sehr feine Möglichkeit.


zzt. in Ausbildung und Supervision:


Somatic Experiencing® (SE) nach Dr. Peter Levine ist eine körperbasierte Methode zur Traumaintegration und Prävention von Trauma. Jede Erfahrung ist im Körperwissen und Nervensystem gespeichert und wirkt auch dann, wenn wir bewusst keinen Zugang mehr zu diesen Erfahrungen haben. Deshalb können wir auch ohne erinnerte Geschichte mit den Spuren arbeiten, die das Nervensystem heute noch in sich trägt. „Trauma“ wird bei Somatic Experiencing nicht als das Ereignis selbst verstanden, sondern meint die Reaktion auf das Ereignis – im Nervensystem gespeicherte Energie, die seit dem Moment des Ereignisses keine Entladung gefunden hat und deshalb heute weiterhin wirkt. Trauma gehört zu jedem menschlichen Leben hinzu.

SE arbeitet vor allem mit Schocktrauma, z.B. Unfälle, Stürze, Operationen, Tierbisse, Naturkatastrophen und Erfahrungen von Gewalteinwirkung. Es kann aber auch bei pränatalen oder frühkindlichen Traumatisierungen heilsam wirken. Ein SE-Prozess ermöglicht für das Nervensystem eine „Neuverhandlung“ in einem sicheren Rahmen, so dass einst „eingefrorene“ Energie sich vollenden und wieder in den Fluss des Lebens kommen kann.




NARM® ist ein psychodynamischer und körperorientierter Ansatz für Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit den frühen Mustern von Kontaktverlust. Diese sind uns meist nicht bewusst, haben sich aber auf unser Identitätsgefühl, unsere Emotionen, unser Verhalten und unsere Beziehungen ausgewirkt. Unsere bewährten Strategien werden immer als intelligente, uns selbst schützende Haltungen gewürdigt. Zugleich schauen wir, inwieweit sie heute noch aktuell sind und ob es Möglichkeiten gibt, neuen Bewegungen Raum zu geben.





Im Gehen ins Leben erwachen